Bhatbhateni - Supermarkt
Namaste ! Hier seht ihr endlich mal unseren täglichen morgendlichen Checkpoint, unser Kuhmuhnikationszentrum, der Club-Cyber - Kings Road. Dieser Herr lächelt so, weil wir seit jetzt knapp 3 Wochen jeden Tag hier auflaufen, um (mindestens) 1 Stunde Internetconnection zu benutzen (kostet ca. 70 Cent, bei knapp 1,6 kb Durchsatz). Komischerweise funktioniert Jörch`s Netzwerkkarte nur am hinteren PC-Platz, unserem Stammplatz. Zwischenmahlzeit gab es heute beim Inder. Schöööön scharf….. …endlich Fleisch… ;-)
05. September 2002
Moin, Moin, heute haben wir uns mehr oder weniger frei genommen. Auf dem Programm stand “nur kein Uni-Stress”, und auch “keine Kuhlturpflege”. Wir haben uns vorgenommen unsere Gastgeber morgen zu bekochen. Das heißt, Matthes und Uwe werden die Kochlöffel schwingen, und Jörch wird das Entstehen, das Verzehren der Mahlzeit, und die Folgen für euch festhalten. Also ging es heute nachmittag, nach dem üblichen Internetcafebesuch und einem indischen Lunch, zum nötigen Großeinkauf.
Shanti Sewa Griha in Buddhanilkantha
Heute ging es also mit Krishna zum Außenposten des Shanti, nach Buddhanilkantha (12km von Kathmandu, mitten im Grünen). Diese Einrichtung wurde 1994 mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und dem Lions-Club Dortmund erbaut (mit eigener Zugangsstrasse). Die leitende Krankenschwester empfing uns freundlich am Eingang des Health-Post. Das Dienstzimmer ist freundlich, hell und zweckmäßig eingerichtet. Im Behandlungszimmer sind die wichtigsten Dinge zur medizinischen Versorgung vorhanden. Hier tragen die Patienten zur Versorgung mit medizinischen Materialien bei.
04. September 2002
Guten Morgen Deutschland ! Heute haben wir uns um 11.00 Uhr mit Krishna im Shanti Sewa Griha zum Tee getroffen. Danach sind wir mit seinem Jeep durch den Regen in das 12km entfernte Buddhanilkantha gefahren, und haben uns mit Regenschirmen bewaffnet die Außenstation des Shanti angesehen. Dabei haben wir eine echte 4-wheel Fahrt durch den Matsch der Feldwege der Kathmanduhügel erlebt. Einmal sind wir beinahe umgekippt. Auf dem Rückweg haben wir beim “schlafenden Vishnu”, einer weiteren heiligen Stätte, angehalten.
Shanti Sewa Griha in Kathmandu
Unser heutiges Ziel ist die Shanti Leprahilfe, oder wie sie hier heisst: Shanti Sewa Griha (Friedens-Dienst-Heim). Dieses Schild hat uns den Weg gewiesen, denn die Taxifahrer konnten mit “Leprosis-Help” nicht viel anfangen. In dieser Klinik ist die Behandlung für alle Patienten kostenlos. Neben Leprakranken werden auch alle anderen bedürftigen Menschen aufgenommen. Am Empfang erklärte uns Krishna, daß die Einrichtung 1992 auf Initiative von Marianne Grosspietsch gegründet wurde. Durch ihre Arbeit in den Workshops können die Patienten etwas zu ihrem Aufenthalt beitragen und erlangen so ein neues Selbstwertgefühl.